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  • Kevin Clement

Wie du das ständige Naschen besiegen kannst, um endlich abzunehmen

Nach einem langen Arbeitstag kommst du nach Hause, bereitest dir ein einfaches und schnelles Abendessen zu, und als Belohnung greifst du nach deiner Lieblingsschokolade. Nur bleibt es nicht bei 2 Stückchen, sondern du naschst mehr und mehr, und plötzlich ist die ganze Tafel weg. Wenn dir diese Situation bekannt vorkommt, und das einer der Gründe ist, warum du nicht abnehmen kannst, dann bist du nicht alleine.



Um es schon mal vorwegzunehmen: Ich bin ein grosser Schokoladenfan. Von Brownies bis hin zu Schokoladenkuchen, in meinem Bauch ist immer Platz für ein Dessert, auch wenn ich schon lange satt bin. Zum Glück ist das nicht jeden Tag so. Aber es gab eine Zeit, in der ich manchmal abends erschöpft nach Hause kam, spät abends eine Mahlzeit zubereitete (oder mir nicht einmal die Mühe machte, eine Mahlzeit zu machen) und dann eine oder sogar mehrere Schokoladentafeln in einem Zug ass, als hätte ich sie eingeatmet.

Dieses Szenario wiederholte sich jahrelang, bis ich einen Ausweg aus meinem Teufelskreis fand.


Heutzutage schwimmen wir in einem Überangebot an Essen. Während wir Menschen früher noch assen, um nicht zu verhungern oder uns für einen längeren Fussmarsch vorbereiteten, wird unser Essensverhalten von 2 Dingen gesteuert: Uhrzeit und Emotionen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und wenn die Uhr 12 schlägt, gehen wir automatisch essen, obwohl wir nicht immer Hunger haben. Doch mit anderen Menschen gemeinsam zu essen, hat auch seine Vorteile. Was ist aber, wenn unser Hirn weiss, dass wir satt sind, und wir wie unkontrolliert Schokolade, Eiscrème oder Chips in uns hineinstopfen, und uns danach noch schuldig fühlen? Dann sind sehr wahrscheinlich unsere Emotionen im Spiel. Nicht selten kommt es vor, dass wir nicht wegen echtem Hunger essen, sondern um gewisse Emotionen zu kompensieren. Und leider ist es so, dass gerade sehr süsse, salzige oder frittierte Lebensmittel uns am besten befriedigen, und zwar wenn wir gestresst, gelangweilt, traurig oder einsam sind, oder zu wenig geschlafen haben. Meistens sind solche Phasen sehr lang andauernd, bis wir einen Weg finden, unser Verhaltensmuster zu brechen. Doch wie gelingt das?


Der erste Schritt ist es zu realisieren, dass wir in einem Teufelskreis stecken und aus diesem heraus brechen wollen, um uns endlich wieder wohl zu fühlen in unserem Körper.


Danach müssen wir uns zuerst einmal darüber bewusst werden, was unsere ungewollten Verhaltensmuster auslöst, sei es Einsamkeit, mangelnde Wertschätzung, Liebe, Stress oder zu wenig Schlaf. Dieser zweite Schritt kann sehr schwierig sein, denn es ist nicht immer einfach, wenn wir uns Gefühle, die wir nicht wollen oder für die wir uns schämen, eingestehen müssen.


Als nächstes muss dann eine Änderung stattfinden, so dass die Auslöser nicht mehr oder zumindest weniger auftreten. Und falls doch, wissen wir sie zu erkennen und suchen uns einfach Alternativen, die uns ablenken oder unsere Emotionen besänftigen, als zu Dessert und Chips zu greifen. Wenn wir oft gelangweilt sind, können wir uns beispielsweise ein Hobby zulegen. Wenn unsere Arbeit uns emotional zu sehr belastet, sprechen wir mit dem Vorgesetzten oder versuchen, eine Alternative zu finden. Wenn wir zu wenig Likes auf Instagram bekommen, löschen wir das App und fokussieren uns auf unsere echten Freundschaften. Wenn wir uns einsam fühlen und die grosse Liebe bisher ausgeblieben ist, dann hören wir auf zu suchen und fokussieren uns auf das, was uns sonst noch Freude bereitet. Oft kommt die lang ersehnte Liebe dann von alleine. Und was ist, wenn wir trotzdem etwas zum Naschen wollen? Als salzige Option empfiehlt sich beispielsweise selbstgemachtes Popcorn, da es sehr leicht und sättigend ist. Und wenn du Lust auf Süsses hast, dann wähle kleine Packungen aus, so dass du deine Portionsgrössen besser kontrollieren kannst.


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Kevin Clement, Gründer Eat better, not perfect.

Fragen oder Anregungen? Lass es uns wissen auf hello@eatbnp.com

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